08.11.2019

Stadt und Stadtwerke unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Baudezernent Andreas Ludwig (Mitte) freut sich mit SWT Technikvorstand Arndt Müller (l.) und dem Leiter der städtischen Gebäudewirtschaft, Dr. Frank Simons über die Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und SWT, die unter anderem die CO2-neutrale Versorgung städtischer Gebäude zum Ziel hat.
Baudezernent Andreas Ludwig (Mitte) freut sich mit SWT Technikvorstand Arndt Müller (l.) und dem Leiter der städtischen Gebäudewirtschaft, Dr. Frank Simons über die Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und SWT, die unter anderem die CO2-neutrale Versorgung städtischer Gebäude zum Ziel hat.

(gut) Im Januar 2019 hat der Stadtrat den Aktionsplan Entwicklungspolitik einstimmig auf den Weg gebracht. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt und den Stadtwerken Trier (SWT) haben die Vertragspartner nun einen wichtigen Schritt auf Triers Weg in eine nachhaltige Zukunft getan.

So haben die Stadt und die SWT darin vereinbart, bei der energetischen Bewirtschaftung städtischer Liegenschaften zusammenzuarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, mit einer CO2-neutralen Versorgung der städtischen Liegenschaften in den Sektoren Strom, Wärme und Kälte unter Steigerung der Energieeffizienz zu zeigen, dass die Energiewende im Bereich der kommunalen Liegenschaften Realität werden kann. „Mit unseren kommunalen SWT haben wir einen kompetenten Partner zur energetischen Optimierung unserer Liegenschaften gewonnen“, sagte Baudezernent Andreas Ludwig bei der Vertragsunterzeichnung. Wie es in der Präambel der Vereinbarung heißt, helfe die Kooperation nicht nur dem Klima – sie leiste mittel- bis langfristig auch einen Beitrag zur Stabilisierung der Energiekosten und damit zu einer Entlastung des städtischen Haushalts.

Konkrete Zielfelder sind der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien für die Eigenversorgung städtischer Gebäude und die energieeffiziente, klimafreundliche Kälte- und Wärmeversorgung. Auch der Strom zur Ladung von E-Fahrzeugen soll künftig aus erneuerbaren Energien stammen.

Weiter verfolgen die Vertragspartner das gemeinsame Ziel, das Energie- und Gebäudemanagement in SWT-eigenen und städtischen Liegenschaften durch Smart-Building-Lösungen zu verbessern. Zum Beispiel sollen Zählerdaten und Daten von Mess- und Steuerungseinrichtungen der Gebäudeleittechnik einfacher als bisher erfasst werden. Auch besteht laut Vereinbarung die Absicht, publikumsrelevante Bereiche in städtischen Gebäuden mit dem öffentlich zugänglichen SWT-City-WLAN auszustatten und für die übrigen städtischen Gebäude geschlossene WLAN-Netze für die interne Nutzung einzurichten.

SWT-Technik-Vorstand Arndt Müller: „Für unser Unternehmen haben wir mit dieser Vereinbarung einen wichtigen Schritt zur Zielerreichung einer smarten, CO2-freien Stadt Trier umgesetzt. Jetzt gilt es, die Realisierung der Projekte zu forcieren.“

Hinweis an die Redaktionen: Unter Downloads finden Sie das zur Veröffentlichung freigegebene Foto in hoher Auflösung. Bitte geben Sie als Bildnachweis „SWT“ an.

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