15.-18.5.2014 | Eröffnung am 15.5.2014 im Posthof

Ausstellung "Impulse für Trier-West"

Ausstellung von Studienarbeiten der Hochschule Darmstadt
Ausstellungseröffnung: 15. Mai 2014 um 18.00 Uhr
Posthof, Fleischstr. 57, Trier
Ausstellung: 15. bis 18.5. täglich von 11:00 - 18:00 Uhr

Trier West - Wie kommt die Stadt ans Wasser?

"Mit dieser Aufgabe haben sich die Studierenden des Bachelorstudiums Architektur an der Hochschule Darmstadt (h_da) zwei Semester beschäftigt. Zunächst in ihrem 4. Studiensemester im Rahmen einer städtebaulichen Analyse, unter Einarbeitung stadtplanerischer Zielsetzungen, und dann vor allem im 5. Semester mit einem städtebaulichen Masterplan und einem vertiefendem Gebäudeentwurf. Diese städtebaulichen und architektonischen Projekte, die eine neue Zukunft des aufzuwertenden Westens der Stadt Trier antizipieren, werden jetzt hier in Trier ausgestellt.

Zur Aufgabenstellung
Auf einer diagrammatischen Ebene wurden Möglichkeiten für neue Grünverbindungen vom hinteren Trier-West an die Mosel aber auch für die Gestaltung des Moselufers selbst aufgezeichnet. Die Vorschläge für die Bebauung an der Luxemburger Straße sind vielfältig und reichen von weitestgehendem Abriss bis zur Weiterentwicklung der vorhandenen Bebauungsstruktur, vom reinen Wohnen bis hin zu neuartigen Mischstrukturen größerer, aber räumlich stärker definierter Gewerbeeinheiten mit integriertem oder aufgesatteltem Wohnen.

Funktionen für den sich anschließenden Gebäudeentwurf am Römerkopf bzw. dem Areal am Barbara-Steg waren von uns vorgegeben: ein Hotel oder eine Herberge mit Mischnutzungen. Diese Nutzungen sind hypothetisch, haben aber ein inhaltliches Potential im Hinblick auf den Ort. Die Studierenden haben hier über Gebäudekubaturen Stadtraum geschaffen, dessen Außenräume mit zu gestalten waren.

Eine große Herausforderung der Aufgabenstellung war die Unterschiedlichkeit der Maßstäbe und ihre jeweiligen Informationen: vom diagrammatischen Anlegen der Grünverbindungen im Maßstab 1:5000 über den städtebaulichen Entwurf im Maßstab 1:2000 bis 1:500 sowie den architektonischen Entwurf im Maßstab 1:200. Der Wert für die Stadt Trier liegt in der Bandbreite der Sichtweisen, der Vielfalt der Möglichkeiten, der Variationen verschiedener Raumkonzepte.

Der Wert für die Studierenden lag in dem Durchdeklinieren verschiedener Maßstäbe und deren Interdependenzen. Den sechs betreuenden Pofessor(inn)en - Prof. Henning Baurmann, Prof. Lars Uwe Bleher, Prof. Dietrich Gekeler, Prof. Hans Peter Glucker, Prof. Ansgar Lamott und Prof. Astrid Schmeing - hat die Betreuung des Themas "Trier-West" viel Spaß gemacht.

Das Areal hat mit der Lage am Wasser und in Fragmenten durchaus charmanten räumlichen Gegebenheiten ein hohes Potential für die Gestaltung der Stadt, hier kann sich Trier ein ganz neues Gesicht geben! Neue Impulse für die Entwicklung der Kernstadt. Ausgestellt wird eine Auswahl der insgesamt 34 Arbeiten, die sich mit dem Stadtum- und -weiterbau von Trier West beschäftigt haben. Diese Auswahl zeigt dabei die Vielfalt möglicher räumlicher Ideen- und Entwicklungsansätze. Aber auch ihre Grenzen.

Wir wünschen uns, durch die Betrachtung und Diskussion dieser Arbeiten beizutragen an einer weiteren positiven Entwicklung dieser wichtigen städtebaulichen Ressource der Stadt Trier. Der Stadt Trier sei Dank gesagt für die tatkräftige Unterstützung bei der Ausstellung und den Vortragsbeiträgen an unserem Symposium, den Herren Gilbers und Baasch für die bereitgestellten Räume herzlichen Dank."

Prof. Henning Baurmann, Prof Lars Uwe Bleher, Prof. Dietrich Gekeler, Prof. Hans Peter Glucker, Prof. Ansgar Lamott und Prof. Astrid Schmeing