Landschaftsplan - Text und Anlagen

Der neue Landschaftsplan - Besonderheiten

Der neue Landschaftsplan wurde, entsprechend dem Stand der Technik und unter Nutzung aller verfügbaren umweltbezogenen Datenbestände, vollständig mit einem geographischen Informationssystem erarbeitet.

Methodisch und datenbezogen erfolgte ein intensiver inhaltlichen Austausch mit der zeitgleich planenden Verbandsgemeinde Trier-Land. Die Entwicklungskonzepte beider Gebietskörperschaften konnten somit im Übergangsbereich interkommunal aufeinander abgestimmt werden.

Im Zuge der Bearbeitung wurden zahlreiche artenschutzrelevante Daten neu zusammengetragen und planerisch genutzt.

Ein Novum ist ein abgestimmtes „Lokales Biotopverbundsystem“ für die beiden Gemeinden.

Die Themen „Landschafts-Erleben“ und „Naherholung“ – ihre Beschreibung und Visualisierung – erhielten angesichts ihrer Bedeutung für das Oberzentrum Stadt Trier im Rahmen der Bearbeitung einen hohen Stellenwert.

Die Vermittlung der maßnahmenbezogenen Planungsinhalte auf der Maßstabsebene der Trierer Stadtteile erhielt ein besonderes Gewicht. Diese spezielle Planungsebene trägt den Titel „Stadtteillandschaftspläne“.

Der neue Landschaftsplan schlägt vorsorgend Konzentrationsbereiche für ökologische Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen vor, so genannte ökologische „Ausgleichspoolflächen“.

Ein wesentlicher Beitrag zur umweltverträglichen Raumentwicklung ist die Bewertung neu konzipierter Bauflächen auf Grundlage der vorausgegangenen Landschaftsanalyse. Hier hat der Landschaftsplan die Vorschläge der Stadtplanung kritisch begleitet.

 

 
Zuständiges Amt