Jahresrückblick 2011

Januar

Geänderte Parktarife
Mit neuen Tarifen und Takten in den Parkhäusern und der Umrüstung der Parkscheinautomaten werden wichtige Teile des Parkraumkonzepts umgesetzt. Mit Gebühren von 1,50 Euro pro Stunde tagsüber und maximal drei Euro an Sonn- und Feiertagen sowie nachts sind Parkhäuser und Tiefgaragen günstiger als citynahe Parkplätze im Freien. Ziel ist vor allem, den Parksuchverkehr einzuschränken. (1. Januar).

Neuer TIT-Internetauftritt
Die Tourist-Information präsentiert einen Internetrelaunch unter www.trier-info.de mit einer Reihe neuer Funktionen. Zudem ist die von der Firma click around gestaltete Website für alle gängigen Browser sowie Handys, Smartphones und iPads optimiert und barrierefrei. (10. Januar)

Bibliotheksbilanz
Die Stadtbibliothek setzt immer stärker auf digitale Medien und meldet 2010 ein Plus von 2,3 Prozent. Insgesamt kann sie die 2009 knapp verfehlte Schallmauer von 300 000 Entleihungen klar übertreffen: 307 045 Medien gehen 2010 über die Ausleihtheke. (18. Januar)

Einige Trierer Straßen gleichen wegen der Frostschäden Schlaglochpisten
Einige Trierer Straßen erinnern wegen der
Frostschäden an Schlaglochpisten
Starke Frostschäden
Nach dem langen und harten Winter prognostiziert Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani im RaZ-Interview Rekordschäden an den Trierer Straßen. Die städtischen Gelder reichen für deren Behebung bei weitem nicht aus. (18. Januar)

Erfolgreiche Eisbahn
Rund 15.000 Schlittschuhläufer besuchten schon die neue Eislaufbahn auf dem Kornmarkt. Mit dieser Zahl zeigt sich die Winterland Trier GmbH als Betreiber der Anlage bei einer Zwischenbilanz sehr zufrieden. Die Eisbahn gehört zu der von Oberbürgermeister Klaus Jensen erstmals initiierten Aktion „Winterliches Trier“. (25. Januar)

Eigenkapital aufgestockt
Von einem „Jahr der positiven Überraschungen“ spricht die Trierer Sparkasse in ihrer Bilanz 2010. Kredite, Einlagen und das operative Ergebnis hätten sich sehr gut entwickelt. Das Jahresergebnis nach Steuern von knapp unter zehn Millionen Euro wird zur Aufstockung des Eigenkapitals genutzt. Von den gestiegenen Gewerbesteuerzahlungen der Bank entfallen allein auf die Stadt Trier rund 4,2 Millionen Euro. Neue Wohnungsbaukredite erreichen mit 309 Millionen Euro ein Rekordniveau. (27. Januar)

Februar

Kulturleben bereichert
Kulturdezernent Thomas Egger (hinten r.) zeichnet 15 Trierinnen und Trierer für ihr langjähriges Engagement im Kulturleben mit dem Ehrenbecher aus. Sie engagieren sich unter anderem in Chören, in Musik- und Karnevalsvereinen oder als Schauspieler (1. Februar)

Haushalt 2011
Im zweiten Anlauf beschließt der Stadtrat bei drei Neinstimmen den Etat 2011 und stellt sich weiteren Konsolidierungen. Gegenüber dem Eckwertebeschluss vom Mai 2010 wird eine Verbesserung von 2,7 Millionen Euro erzielt. 38,9 Millionen sind für Inves-titionen eingeplant. (3. Februar)

Zur Verbreiterung der Bitburger Straße muss ein Stück Felsen abgefräst werden.
Zur Verbreiterung der Bitburger Straße muss
ein Stück Felsen abgefräst werden.
Dritte Fahrspur kommt
Der Stadtrat beschließt die Verbreiterung und Sanierung der staugeplagten Bitburger Straße mit Gesamtkosten von rund 967.000 Euro. Dabei sind unter anderem Arbeiten an der Napoleonsbrücke geplant. Um Platz für die dritte Fahrspur zu schaffen, soll eine Felswand abgefräst werden. (3. Februar)

Höhere Freibadpreise
Schwimmen im Nord- und im Südbad  wird teurer. Nach dem Beschluss, den der Stadtrat mit großer Mehrheit der Fraktionen von CDU, SPD, Grüne und FDP bei vier Gegenstimmen fasst, rechnet die Stadt mit Mehreinnahmen von 72.000 Euro. Die Einzelkarte für Erwachsene kostet 3,50 statt 2,80 Euro. (3. Februar)

Modernisierte Busflotte
Der SWT-Verkehrsbetrieb investiert 2,6 Millionen Euro in acht neue, „saubere“ Gelenkbusse. Sie verbrauchen im Vergleich zu den alten Fahrzeugen fünf Prozent weniger Kraftstoff und erfüllen die Kriterien des Umweltzeichens „Blauer Engel“. SWT spart jährlich rund 75 000 Euro Benzinkosten.  (15. Februar)

Konversion in Feyen
Großes Interesse für Castelnau: Rund 80 Teilnehmer verzeichnet das erste Bürgergespräch der EGP zur Konversion der Kaserne im Stadtteil Feyen-Weismark. Dort sollen unter anderem Wohngebäude und ein neues Stadtteilzentrum entstehen. Einige alte Kasernengebäude sollen erhalten bleiben. (16. Februar)

Bewährungsprobe bestanden
Seit Gründung des Servicecenters der bundesweit einheitlichen Behördennummer 115 vor einem Jahr gehen pro Tag etwa 600 Anrufe ein. Rund zwei Drittel können die Mitarbeiter sofort beantworten. (24. Februar).

März

Der Straßenkarneval am „Fetten Donnerstag“ und Rosenmontag ist für die Stadtreinigung erneut mit einem Großeinsatz verbunden.
Der Straßenkarneval am „Fetten Donnerstag“
und Rosenmontag ist für die Stadtreinigung
erneut mit einem Großeinsatz verbunden.

Getrübte Weiberfastnacht
Alkoholisierte Jugendliche bescheren den Einsatzkräften am „Fetten Donnerstag“ einen turbulenten Tag. Die Polizei vermeldet zwei Körperverletzungen und muss 62 Verwarnungen gegen randalierende Jugendliche aussprechen. Eine Notärztin wird in der Treviris-Passage angegriffen und Einsatzfahrzeuge mit Flaschen beworfen. Wegen der großen Menschenmenge ist ein Durchkommen mit Reinigungsfahrzeugen unmöglich. Mitarbeiter der Stadtreinigung müssen die Glassammelbehälter per Hand leeren. (3. März)  

Gefährliches Martinsufer
Die Zahl der Unfallschwerpunkte in Trier geht 2010 nach Angaben der Unfallkommission zurück: An 19 Kreuzungen hat es fünf mal oder öfter gekracht. 2009 wurden noch 24 Unfallhäufungsstellen registriert. Einsamer Spitzenreiter ist seit längerem die Kreuzung Martinsufer/Ausoniusstraße. Die 43 Unfälle im Jahr 2010 sind aber selbst für diese Gefahrenstelle eine ungewöhnlich hohe Zahl. (8. März)

Winterdienst im Dauereinsatz
Bis Anfang März wurden in Trier im Winterdienst 27 Voll- und 37 Teileinsätze gefahren. Dabei werden rund 2700 Tonnen Salz und 300 Tonnen Splitt auf den 463 Kilometer langen Räumrouten verbraucht. Die Stadtreinigung ordert wegen des strengen Winters Salz für rund 205 000 und Splitt für 7 200 Euro. Insgesamt kostet der Winterdienst in Trier etwa 1,1 Millionen Euro, rund 400 000 Euro mehr als vor einem Jahr. (15. März)

Anteilnahme mit Japan
Nach dem Tsunami und der Atomkatastrophe in Fukushima spricht OB Klaus Jensen der japanischen Partnerstadt Nagaoka die Anteilnahme der Bürger sowie von Rat und Verwaltung aus und bietet seinem Amtskollegen Tamio Mori Hilfe an. In Nagaoka gibt es zwar keine Zerstörungen, aber die Stadt nimmt Flüchtlinge aus dem Katastrophengebiet auf. (11. März)

Gedenkstele für Sinti
Eine von dem Künstler Clas Steinmann gestaltete Reihe mit sechs drei Meter hohen Stelen aus Bronzeblech soll  an das Schicksal der während des Nationalsozialismus aus Trier deportierten und ermordeten Sinti erinnern. Der Gedenkort wird auf dem Platz hinter dem Dom installiert. Die Jury entscheidet sich vor allem wegen des Informationskonzepts einstimmig für den Entwurf. Die Stelen erhalten „QR-Codes“, um per Handy Texte und Audiodateien aufzurufen. (16. März)

Geschäftsstraßen aufwerten
Auf große Resonanz bei Einzelhändlern und Hauseigentümern stößt die Auftaktveranstaltung für die geplanten „Business Improvement Districts“ (BID) in der Saar- und der Paulinstraße. Die 134 Teilnehmer demonstrieren bei der von OB Klaus Jensen und Wirtschaftsdezernent Thomas Egger initiierten Veranstaltung damit ihren Willen, gemeinsam anzupacken, um ihr jeweils an die Innenstadt angrenzendes Wohn- und Geschäftsviertel aufzuwerten. (22. März)

SPD-Wahlsieg trotz Verlusten
Sozialministerin Malu Dreyer (SPD, Foto rechts) verteidigt bei der Landtagswahl ihr Direktmandat im Wahlkreis 25 (Trier). Sie kommt nach dem vorläufigen Ergebnis auf 40,6 Prozent der Stimmen. Bei den Zweitstimmen bleibt die SPD mit 31,8 Prozent zwar stärkste Partei, büßt aber gegenüber 2006 13,4 Prozent ein. Eindeutiger Sieger sind B 90/Grüne, die ihr Ergebnis mit 24,3 Prozent fast verdreifachen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 56,3 Prozent. Gleichzeitig gewinnt CDU-Kandidat Horst Erasmy die Ortsvorsteherwahl Trier-West/Pallien mit 52,6 Prozent der Stimmen. (27. März)


April

Nell-Breuning-Preis für Blüm
Der langjährige CDU-Bundesminister für Arbeit und Soziales Norbert Blüm (Foto) wird mit dem Oswald-von-Nell-Breuning-Preis der Stadt Trier ausgezeichnet. Blüm habe die sozialpolitische Geschichte der Bundesrepublik über eine lange Zeit maßgeblich mitgestaltet, heißt es in der Begründung des Preisgerichts. In seiner Dankesrede geißelt Blüm die Auswüchse des spekulativen globalen Finanzkapitalismus als Gegensatz zur christlichen Soziallehre Nell-Breunings. Die Laudatio auf Blüm hält dessen früherer parlamentarischer Gegenspieler Rudolf Dreßler (SPD). (6. April)

Ausstellung „Armut“
Im Stadtmuseum Simeonstift und Rheinischen Landesmuseum wird die Ausstellung „Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft“ eröffnet. Rund 250 zum Teil hochkarätige Exponate illustrieren in einer bisher einzigartigen Gesamtschau die Kulturgeschichte und den Bedeutungswandel des Phänomens Armut von der Antike bis zur Gegenwart. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich „Fremdheit und Armut“ an der Universität Trier. Bis Ende Juli werden rund 50.000 Besucher gezählt. (10. April)

Pumpspeicherkraftwerk geplant
Die Stadtwerke Trier sowie Vertreter der Stadt und des Landkreises stellen Pläne für ein Pumpspeicherkraftwerk bei Longuich an der Mosel vor. Ziel ist es, den in der Region aus Wind- und Solarkraft erzeugten Strom so zu regeln, dass er entsprechend den Verbrauchsschwankungen im Tagesverlauf ins Netz gespeist werden kann. Geplant sind zwei Becken mit einer Gesamtfläche von 55 Hektar. Es wird mit einer Investition von bis zu 400 Millionen Euro und einer Bauzeit von mindestens sechs Jahren gerechnet. (12. April)

Bildungsbericht
Als erste Kommune in Rheinland-Pfalz legt Trier einen Bildungsbericht vor. Das von der Stabsstelle „Lernen vor Ort“ erstellte 110-seitige Werk soll kontinuierlich fortgeschrieben werden und einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit leisten, in dem es insbesondere die derzeitigen Defizite einzelner Stadtteile aufzeigt. (12. April)

Cattenom abschalten
Unter dem Eindruck des Reaktorunfalls im japanischen Fukushima fordert der Stadtrat in einer einstimmig verabschiedeten Resolution die Abschaltung des französischen Kernkraftwerks Cattenom. Der weltweit siebtgrößte Atommeiler gilt als störanfällig und befindet sich weniger als 50 Kilometer entfernt von Trier. (14. April)

Der neue Samstagsmarkt auf dem Domfreihof besteht im April seine Feuertaufe und wird zu einer dauerhaften Einrichtung.
Der neue Samstagsmarkt auf dem Domfreihof
besteht im April seine Feuertaufe und wird zu einer
dauerhaften Einrichtung.

Hilfsaktion für Tsunami-Opfer
Trier hilft den Opfern der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan. Höhepunkt der Spendenaktion ist ein Benefizkonzert des Philharmonischen Orchesters in St. Maximin. Insgesamt sammelt die Deutsch-Japanische Gesellschaft über 130 000 Euro, die den Flüchtlingen in der Partnerstadt Nagaoka zu Gute kommen. (29. April)

Wochenmarkt vor dem Dom
Der Domfreihof bekommt einen Wochenmarkt: Nach einer zweiwöchigen Probezeit gibt Wirtschaftsdezernent Thomas Egger den offiziellen Startschuss für das neue samstägliche Angebot im Schatten der Trierer Bischofskirche. (30. April)

Mai

Bei der FH-Fashionshow präsentieren die Absolventinnen des Studiengangs Modedesign ihre Abschlusskollektionen.
Bei der FH-Fashionshow
präsentieren die Absolventinnen
des Studiengangs Modedesign
ihre Abschlusskollektionen.
Modepreis
Nachwuchsdesignerin Marta Jakubowski gewinnt mit ihrer Kollektion „Edward“ den mit 2000 Euro dotierten Modepreis der Stadt Trier. Die Preisverleihung ist der Höhepunkt der Fashion-Show des FH-Studiengangs Modedesign vor einem begeisterten Publikum in der Europäischen
Rechtsakademie. (14. Mai)

Debatte um Moselaufstieg
Bei einem von OB Klaus Jensen initiierten Forum zum Thema Verkehr in der Region Trier wird kontrovers, aber sachlich über das Thema Moselaufstieg diskutiert. Rund 300 Besucher informieren sich im Tagungszentrum der IHK über Trassenverläufe und Verkehrsprognosen. Die Befürworter des Straßenbaugroßprojekts führen die Entlastung der Stadt vom Durchgangsverkehr und die bessere Erreichbarkeit des Industriegebiets Euren ins Feld. Die Gegner warnen vor der Zerstörung von Naturräumen und fordern eine verstärkte Förderung des ÖPNV. (16. Mai)

Bürgerempfang
Trier hat eine geringe Arbeitslosigkeit, zieht viele Touristen an und ist Vorreiter in Sachen Energiewende – beim Bürgerempfang in den Viehmarktthermen berichtet Oberbürgermeister Klaus Jensen über viele positive Trends. Den Bürgerpeis der Stadt Trier verleiht er an die Trier-Gesellschaft, die sich für die Rettung kultureller Denkmäler einsetzt, an das Demenzzentrum für ehrenamtliche Betreuungsarbeit und an das Ehepaar Marga und Rainer Haubrich, das seit vielen Jahren Pflegekinder in seine Familie aufnimmt. (17. Mai)

Schuman-Preis
Mathis Collins und Simon Rummel teilen sich den von den Städten Trier, Metz, Luxemburg und Saarbrücken verliehenen Robert-Schuman-Kunstpreis. Der von Trier nominierte Rummel überzeugt die Jury mit einer ausgeklügelten Musikmaschine, die im Rahmen der Wettbewerbsausstellung im Luxemburger „Cercle“ erstmals in Gang gesetzt wird. (19. Mai)

Brandserie in Ruwer
Die Trierer Feuerwehr rückt zum dritten Mal innerhalb einer Woche zu einem Großeinsatz im Stadtteil Ruwer aus. Das Feuer in einer leer stehenden Mühle droht auf ein benachbartes Silo überzugreifen und kann erst nach circa sechs Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Zuvor hatten in Ruwer ein Dachstuhl und eine Scheune gebrannt. OB Klaus Jensen und der zuständige Dezernent Thomas Egger danken den Einsatzkräften der Löschzüge für ihren unermüdlichen Einsatz. (22. Mai)

Telekom-IT bleibt
Nach Abschluss der Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaften steht fest: Die 90 hochqualifizierten Arbeitsplätze am Trierer Standort der Telekom-IT bleiben erhalten. Ursprünglich hatte das Unternehmen geplant, den Trierer Betrieb zu schließen. (24. Mai)


Juni

Älteste Triererin wird 106
Mit einer dreistöckigen Marzipantorte feiert Maria Schmelzer ihren 106. Geburtstag. Die älteste Bürgerin Triers ist geistig fit und freut sich nach eigener Aussage auf jeden neuen Tag. Schmelzer wohnt seit 1986 im Pflegeheim St. Irminen. (8. Juni)

Städtewette gewonnen
42.110 Euro und damit weit mehr als die erforderlichen 35.026 Euro spenden die Trierer Bürger im Rahmen der Städtewette für die Stiftung „Menschen für Menschen“ – viel Geld, mit dem der Bau einer Grundschule in Westäthiopien unterstützt wird sowie Möbel und Lehrmaterialien angeschafft werden können. OB Klaus Jensen hatte mit dem Gründer der Stiftung, dem Schauspieler Karl-Heinz Böhm, gewettet, dass mindestens jeder dritte Trierer einen Euro spendet. (9. Juni)

Mehrheit für Moselaufstieg
Nach heftiger Debatte verabschiedet der Stadtrat mit den Stimmen von CDU, FWG und FDP einen Appell an die Landesregierung, sich für die Aufnahme des Moselaufstiegs in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans einzusetzen. Zugleich findet ein SPD-Antrag zum beschleunigten Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur in Trier breite Zustimmung. (16. Juni)

Bei der Jubiläumsfeier der Städtepartnerschaft überreicht Pulas Bürgermesiter Boris Miletic (r.) eine Büste der Kaiserin Agrippina an OB¿Klaus Jensen.
Bei der Jubiläumsfeier der Städtepartnerschaft
überreicht Pulas Bürgermesiter Boris Miletic (r.)
eine Büste der Kaiserin Agrippina an OB Klaus
Jensen.

40 Jahre Trier-Pula
OB Klaus Jensen empfängt seinen Amtskollegen Boris Miletic aus Pula zur Feier des 40. Geburtstags der Partnerschaft zwischen Trier und der kroatischen Hafenstadt. Kulturelle Eindrücke von der Hauptstadt der Adriahalbinsel Istrien vermitteln während des viertägigen Besuchsprogramms die Auftritte einer Folk-loretanzgruppe und eine Fotoausstellung in der Tufa. (22. Juni)

Trier in Feierlaune
Das Altstadtfest bleibt ein Publikumsrenner: Bei teilweise hochsommerlichen Temperaturen feiern an drei Tagen mehr als 120 000 Menschen in entspannter Atmosphäre vor den unterschiedlichen Bühnen in der Innenstadt. Im Programm integriert  ist das QuattroPole-Fest, das erstmals in Trier stattfindet. Eine neue Attraktion für besonders waghalsige Besucher ist der Sprung in die Tiefe mit dem Bungeeseil. (24.-26. Juni)

Juli

Neue Notausgänge
Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach dem Spatenstich für das Theatergebäude am Augustinerhof entstehen zur Verbesserung des Brandschutzes zwei neue Notausgänge. Das etwa 1,2 Millionen Euro teure Projekt umfasst zudem Umbauten im Dachgeschoss über der Bühne. Wegen der Arbeiten wird das Musical „West Side Story“ als erste Premiere der neuen Saison in der früheren Bobinet-Halle aufgeführt. (4. Juli)

Hohe Zensus-Akzeptanz
Knapp zwei Monate nach dem Start des bundesweiten Zensus 2011 liegt die Erhebungsstelle Trier gut im Zeitplan: Die persönlichen Befragungen sind zu 85 Prozent abgeschlossen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist besser als vielfach befürchtet. Nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Befragten verweigert die Auskunft. Der Zensus liefert neben Einwohnerzahlen unter anderem Basisdaten für die Planung von Kindergärten und Schulen. (5. Juli)

Servicecenter schließt
OB Jensen kritisiert die angekündigte Schließung des Telekom-Servicecenters Trier. Der Standort mit rund 40 Mitarbeitern wird in zwei Jahren in eine neue Struktur überführt. Als kleinen Trost bezeichnet er die Tatsache, dass man für die Mitarbeiter „umfangreiche Sicherungsmaßnahmen“ vereinbaren konnte. (5. Juli)

In der Zylindermacherei der Spielstadt.
In der Zylinderwerkstatt der Spielstadt.
20. Spielstadt
Auf der Palästra an den Kaiserthermen beginnt die 20. historische Spielstadt, die in der napoleonischen Ära spielt. An dem Ferienprogramm, das die mobile Spielaktion mit Unterstützung der Jugendpflege umsetzt, beteiligen sich in den nächsten drei Wochen pro Werktag etwa 110 Kinder. (18. Juli)

Größerer 115-Verbund
Ab sofort können auch die Bewohner der Verbandsgemeinde Trier-Land die bundesweit einheitliche Behördenrufnummer 115 nutzen. Die Verbandsgemeinde hat sich dem bereits bestehenden Center der Stadt und des Landkreises Trier-Saarburg angeschlossen und profitiert von einer verbesserten Servicequalität mit mehr Nähe zum Bürger. (26. Juli)

Verbesserter Brandschutz
In den Ferien nimmt die städtische Gebäudewirtschaft neben der Sanierung der Berufsbildenden Schule J weitere Sanierungen an Schulgebäuden in Angriff. Im Blickpunkt stehen Verbesserungen des Brandschutzes in der Treverer-Schule sowie den Grundschulen Olewig und Mariahof. Weitere Sanierungen mit Schwerpunkt in den Realschulen plus in Ehrang sowie Pestalozzi, dem Auguste-Viktoria-Gymnasium und den Grundschulen Feyen und Pfalzel kosten etwa 485.000 Euro. (31. Juli)

Erfolg für „Armut“-Ausstellung
Rund 50.000 Besucher, 230 Führungen und ein herausragendes Presseecho: Mit dieser rundum positiven Bilanz endet nach insgesamt 16 Wochen die Ausstellung „Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft“ im Stadtmuseum Simeonstift und im Rheinischen Landesmuseum. (31. Juli)

August

Protest gegen Cattenom
Mehr als 9 400 Bürger unterstützen mit ihrer Unterschrift die Trierer Resolution zur sofortigen und dauerhaften Abschaltung des französischen Atomkraftwerks Cattenom. Hintergrund sind zahlreiche Störfälle in dem Meiler im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg und die Be-mühungen um einen europaweiten dauerhaften Ausstieg aus der Atomenergie. Jensen übergibt die Unterschriften später dem französischen Generalkonsul in Frankfurt. (9. August)

Weiterer Kunstrasenplatz
Nach mehreren Verzögerungen beginnen die Bauarbeiten für den Kunstrasenplatz auf der Bezirkssportanlage Feyen/Weismark mit einem symbolischen Spatenstich. Hauptnutzer der  rund 90.000 Euro teuren Anlage sind  die beiden Sportvereine DJK St. Matthias und SpVgg Trier. Auf dem Kunstrasenplatz trainieren auch zahlreiche Nachwuchsteams. (12. August)

Strom tanken im Parkhaus
Im Stadtwerke-Cityparkhaus können ab sofort Elektroautos aufgeladen werden. OB Klaus Jensen, Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani und SWT-Vorstand Dr. Olaf Hornfeck (v.l.) stellen die Säule vor. Am Rathaus soll eine weitere Ladeeinheit installiert werden. (12. August)

Sébastien Ogier (rechts) und Julien Ingrassia feiern ihren Triumph bei der ADAC-Rallye Deutschland.
Sébastien Ogier (rechts) und Julien Ingrassia
feiern ihren Triumph bei der ADAC-Rallye
Deutschland.
Neuer Sieger
Die Franzosen Sébastien Ogier (rechts) und Copilot Julien Ingrassia gewinnen im Citroën DS3 WRC die ADAC Deutschland-Rallye in und um Trier. Sie liegen damit nach neun von 13 WM-Läufen auf Platz zwei der Gesamtwertung. Damit endet die Siegesserie des französischen  Weltmeisters Sébastien Loeb. Er gewinnt aber immerhin  die anschließende Sonderprüfung „Circus Maximus“ in der Trierer Innenstadt. Allein dieses Rundkurs-Spektakel verfolgen am letzten Tag der Rallye rund 10.000 Zuschauer und noch mehr am Fernseher. (21. August)

Bekenntnis zum Wohnbesitz
Die Stadt will nach einem neuen Konzept ihre rund 700 Wohnungen umfassend sanieren und in eine neue Trägerstruktur überführen.  Oberstes Ziel ist, die Bereitstellung von Wohnraum  langfristig auch für Menschen sicherzustellen, die auf dem allgemeinen Immobilienmarkt kaum Chancen haben. Nach einer aktuellen Untersuchungen ist Trier ein sehr begehrter Wohnstandort. (23. August)

Hafen-Ausbau
Am Hafen hat der Ausbau des Westkais inklusive neuer Umschlagflächen begonnen. Die Betreibergesellschaft investiert rund 4,5 Millionen Euro in das Projekt. Dabei handelt es sich um die größte Baumaßnahme seit der Eröffnung des Trierer Hafens vor 46 Jahren. (26. August)
 
Ramboux-Preis
Das Stadtmuseum präsentiert die Fotografin Nicole Ahland sowie die Glas- und Videokünstlerin Judith Röder als Gewinnerinnen des Ramboux-Preises in einer Ausstellung. Die Auszeichnung fördert die Aus- und Weiterbildung junger Künstler. (28. August)

September

Energetische Generalsanierung
Nach 19 Monaten wird die energetische Generalsanierung der maroden Berufsschule J abgeschlossen. Für die rund 6,4 Millionen Euro teuren Arbeiten erhält die Stadt 4,3 Millionen aus dem Konjunkturpaket II. Ein Anbau mit Servicetrakt und die Erschließung des Dachgeschosses durch einen Laubengang lassen einen modernen Komplex entstehen. (2. September)

Bündnis für Grundbildung
50 Einrichtungen aus Trier unterzeichnen die Charta zum „Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung“. Zunächst stehen die Bedarfs-ermittlung und der Ausbau der bestehenden Netzwerke im Blickpunkt. (10. September)

Der prachtvoll renovierte Innenraum der Liebfrauenkirche.
Der prachtvoll renovierte Innenraum der
Liebfrauenkirche.
Tag des offenen Denkmals
Der bundesweite Tag des offenen Denkmals wird erstmals in Trier eröffnet. Trotz wechselhaften Wetters kommen rund 15 000 Besucher. Ein Höhepunkt ist das Konzert in der restaurierten Liebfrauenbasilika. (11. September)

Loebstraßen-Konsens
Zur Erneuerung der maroden Loebstraße akzeptiert nach langer Debatte die Mehrheit der Anlieger die städtische Planung. Sie sieht eine Fahrbahnbreite von 6,50 Meter vor. Der Radweg verläuft auf einem 2,50 Meter breiten Streifen parallel zu der Verbindungsstrecke ins Ruwertal. Von den vier Millionen Euro Kosten zahlt das Land mehr als die Hälfte. (15. September)

Babic ausgeschlossen
Der Stadtrat schließt in nicht-öffentlicher Sitzung den zu einer Freiheitsstrafe verurteilten Safet Babic (NPD)  aus. Danach kündigt Babic an, gegen die einstimmig geschlossene Entscheidung juristisch vorzugehen. Er war nach Vorfällen im Kommunalwahlkampf 2009 vom Landgericht Trier zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Damit habe der NPD-Vertreter die von einem Ratsmitglied geforderte Unbescholtenheit verwirkt, so OB Jensen. Eine Revision gegen Babics Verurteilung hatte der Bundesgerichtshof verworfen. (22. September)

Dank an Ehrenamtliche
OB Jensen dankt 40 Bürgerinnen und Bürgern für ihre freiwilliges Engagement. Fast jeder dritte Erwachsene in Trier ist ehrenamtlich tätig. „Ohne die Ehrenamtlichen gäbe es in unserer Stadt weniger Begegnungen und keinen Zusammenhalt“, unterstreicht er bei einem städtischen Empfang. (27. September)

Ortskern-Entlastung
Der Stadtrat beschließt den Bau der neuen Trasse der B 422 in Ehrang. Die Umgehung, die den historischen Ortskern entlasten soll, kostet knapp 7,5 Millionen Euro. 2012 ist Baubeginn. Drei Jahre später soll die Straße freigegeben werden. (29. September)

Bürgerhaushalt
Beim Bürgerhaushalt 2012 gehen 232 Vorschläge ein, die über 19 000 Mal bewertet wurden. Diesmal waren nur  Spar- und Einnahmevorschläge zulässig. Unter den 60 beliebtesten Themen ist Energieeffizienz besonders oft vertreten. (29. September)

Oktober

Theatermaske verliehen
Für ihre künstlerische Leistung in der Oper „Lakmé“ wird Sopranistin Adréana Kraschewski mit der Theatermaske 2011 ausgezeichnet. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird seit 2001 vom Förderverein des Theaters verliehen. Erstmals darf auch das Publikum den Preisträger mitbestimmen. (3. Oktober)

Gedenkstele beschädigt
Unbekannte Täter werfen die Gedenkstele am früheren Standort der Trierer Synagoge an der Ecke Zuckerberg-/Metzelstraße um. Mitarbeiter des städtischen Tiefbauamts stellen daraufhin die Stele wieder auf und verankern sie fester in den Boden. (9. Oktober)

OB präsentiert Haushalt
Oberbürgermeister Klaus Jensen präsentiert den Haushaltsentwurf für 2012 und kündigt aufgrund der schwierigen Finanzlage der Stadt zahlreiche Spar- und Kürzungsvorschläge an. Unter anderem soll es Einschnitte bei den städtischen Leistungen geben, die letztendlich auch die Bürgerinnen und Bürger treffen. Insgesamt hat die Stadt 600 Millionen Euro Schulden. Jensen peilt den Eintritt in den kommunalen Entschuldungsfonds Rheinland-Pfalz an. Mit einem selbst zu erbringenden Konsolidierungsanteil von rund fünf Millionen Euro jährlich könnte Trier über die Gesamtlaufzeit von 15 Jahren eine Entschuldungshilfe von 205 Millionen Euro erhalten. (20. Oktober)

Parkzeitmarkierungen
Zur besseren Orientierung, wie lange in Straßen und auf Parkplätzen geparkt werden darf, rüstet die Stadt ihre Parkscheinautomaten mit farbigen Markierungsschildern aus. Sie weisen deutlich auf das jeweilige Parkzeitlimit hin, das, je nach Lage, von 30 Minuten bis zu vier Stunden reicht. Die Umrüstung bildet den Abschluss des 2010 vom Stadtrat beschlossenen Parkraumkonzepts. (21. Oktober)

Große Rettungsübung auf dem Gelände der Jägerkaserne
Große Rettungsübung auf dem Gelände der
Jägerkaserne.

Mobiler Behandlungsplatz
Auf dem Gelände der Jägerkaserne proben die Berufsfeuerwehr und die Schnelleinsatzgruppen der Stadt zum ersten Mal die Notfallversorgung mittels eines mobilen Behandlungsplatzs. Dieser ist innerhalb von 15 Minuten aufgebaut und ermöglicht den Rettungskräften, stündlich bis zu 50 Personen notfallmedizinisch zu versorgen. (22. Oktober)

Kreuzwegsanierung
Der Baudezernatsausschuss beschließt die Sanierung des kulturhis-torisch bedeutenden Kreuzwegs am Altbach. Um die Kosten in Höhe von 190.000 Euro zu stemmen, legen das Rathaus, der Ortsbeirat Heiligkreuz und die Ortsvereine zusammen. Unter anderem bekommt der Weg ein griffiges Betonkopfsteinpflaster. (27. Oktober)

November

Workshop zur Römerbrücke
Beim Bürgerworkshop werden Vorschläge und Möglichkeiten zur Umgestaltung der Römerbrücke und deren Umfeld diskutiert. Themenkomplexe sind Archäologie und Denkmalpflege, Tourismus, Freizeit und Kultur sowie Stadtraum und Stadtgrün. Neben barrierefreien Treppenabgängen zum Moselufer steht bei den Bürgern der Wunsch nach einer autofreien Römerbrücke ganz oben auf der Liste. Die Workshopergebnisse fließen in die Wettbewerbsausschreibung  ein. (11. November)

An der Talstation der Kabinenbahn werden die Seile gekappt.
An der Talstation der Kabinenbahn werden die
Seile gekappt.
Demontage der Kabinenbahn
Eine Spezialfirma demontiert die Tragseile der Kabinenbahn. Für den Abbau werden die Bonner Straße und eine Bahnstrecke gesperrt. Da die Tragseile in die Mosel abgelassen werden, ist auch die Schifffahrt eingestellt. Die Aktion dauert acht Stunden. Die Kabinenbahn war 1967 eröffnet worden und verband das Zurlaubener Ufer mit dem Weisshauswald. Sie konnte in den letzten Jahren nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden. (13. November)

Trierer Zivilcouragepreis
Der Kriminalpräventive Rat beschließt die Verleihung eines Trierer Zivilcouragepreises. Damit soll mutiges und aufmerksames Handeln ausgezeichnet werden. Der Preis soll jährlich im Rahmen des Bürgerempfangs verliehen werden. Über die Vergabe der Auszeichnung entscheidet eine Jury unter Vorsitz des Oberbürgermeisters. Bürgerinnen und Bürger können Kandidaten für den Preis vorschlagen. (16. November)

Araltankstelle bleibt
Mit knapper Mehrheit spricht sich der Stadtrat für eine Verlängerung des Pachtvertrages der Tankstelle in der Ostallee aus. Zuvor hatte die Pachtverlängerung heftige Debatten im sozialen Netzwerk „Facebook“ und ein breites Medienecho hervorgerufen. Streitpunkt war die Frage, wie groß der Stellenwert der Tankstelle als Nahversorgungseinrichtung ist. Der Bauausschuss hatte 2009 in nicht-öffentlicher Sitzung entschieden, den Pachtvertrag 2012 auslaufen zu lassen. Ursprünglich war geplant, den Grünstreifen an der Ostallee für Fahrradfahrer und Fußgänger attraktiver zu gestalten und den Alleenring damit städtebaulich aufzuwerten. (17. November)

Erste Trierer Jugendwahl
Zum ersten Mal wählen die Trierer Jugendlichen ein eigenes Jugendparlament. 14 Jungen und acht Mädchen schaffen den Einzug in die Jugendvertretung und setzen sich ab 2012 für die Belange von Schülerinnen und Schülern ein. Die Jugendvertretung kommt vier Mal im Jahr zu Plenumssitzungen zusammen und hat ein Antragsrecht im Stadtrat. Insgesamt haben sich 69 Jugendliche für die 22 Sitze beworben. Mit 42,4 Prozent entspricht die Wahlbeteiligung der einer „echten“ Kommunalwahl. (23. November)

Extrem trockener November
Wenig Niederschlag und hohe Temperaturen sorgen bundesweit für den trockensten November seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen. In Trier fällt 94,4 Prozent weniger Regen als im langjährigen Mittel. (30. November)

Dezember

Konzept für Kaserne „Feuvrier“
Baudezernentin Simone Kaes-Torch-iani präsentiert gemeinam mit dem Trierer Architekten Manfred Müller und der Immobiliengesellschaft Rheinland-Pfalz den Gestaltungsentwurf für das Gelände der früheren Kaserne „Feuvrier“. Demnach sollen ab 2013 neun Wohnhäuser, ein Drei-Sterne-Hotel, ein Moselsteg sowie ein Restaurant mit Außenterrasse an der Zurmaiener Straße entstehen. Außerdem sind eine Tiefgarage und eine Lärmschutzmauer geplant. (12. Dezember)

Auf ein Neues: Auch 2012 gibt es ein Römerdorf bei Brot + Spiele
Auf ein Neues: Auch 2012 gibt es ein Römerdorf
bei Brot + Spiele.
Debatte um Brot und Spiele
Der Stadtrat beschließt mit großer Mehrheit die Fortführung des Römerspektakels „Brot und Spiele“ mit dem bisherigen Konzept. Wegen der schlechten Bilanz 2011, durch die die Stadt einen Fehlbetrag von 45.000 Euro übernehmen muss, war das Festival in die Kritik geraten. Fraglich war, ob auf das Programm in den Kaiserthermen in der bisherigen Form verzichtet werden und statt dessen eine Konzentration auf die Gladiatorenkämpfe im Amphitheater erfolgen sollte. (13. Dezember)

Neue Grünflächensatzung
Der Stadtrat beschließt mit großer Mehrheit die neue Grünanlagen- und Spielplatzsatzung. Verunreinigungen, etwa durch herumliegenden Müll oder Graffiti auf Parkbänken, sind untersagt. Verstöße können mit einem Bußgeld bis 5 000 Euro geahndet werden. Die Satzung untersagt grundsätzlich, offene Feuerstellen oder Grillgeräte zu benutzen. Der Stadtrat beschließt, entsprechende Grillstellen auszuweisen. Diese sollen 2012 eingerichtet werden. Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani kündigt an, in der übernächsten Sitzung des Dezernatsausschusses eine Liste von Grillplätzen vorzulegen, die dann mit den Ortsbeiräten abgestimmt werden. (13. Dezember)

Haushalt 2012 verabschiedet
Mit den Stimmen von CDU, SPD, FWG und FDP verabschiedet der Stadtrat den Haushalt 2012. Die Grünen und die Linke stimmen gegen die Vorlage. Der Etat sieht für das nächste Jahr Einnahmen von 287 Millionen Euro und Ausgaben von rund 340 Millionen Euro vor. Der neue Fehlbetrag liegt bei 52,6 Millionen Euro. Insgesamt wächst der Schuldenberg auf über 700 Millionen. OB Jensen wird damit beauftragt, Beitrittsverhandlungen zum Kommunalen Entschuldungsfonds des Landes Rheinland-Pfalz aufzunehmen. (15. Dezember)

SWT-Wintertreff kommt gut an
Die zweite Auflage des von OB Klaus Jensen initiierten Programms „Winterliches Trier“ ist ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland besuchen die Moselstadt in der Vorweihnachtszeit. Neben Weihnachtsmarkt und Eisbahn erfreut sich der neue „SWT-Wintertreff“ auf dem Porta Nigra-Vorplatz und im Brunnenhof großer Beliebtheit. Highlight ist die „Silent Disco“, bei der überwiegend junge Leute zu Musik tanzen, die über Kopfhörer übertragen wird. (20. Dezember)