Geschichte von Kürenz

Die Gründung des heutigen Stadtteils Kürenz dürfte in die karolingische Zeit, also in das 9. Jahrhundert, zurückreichen. Man nimmt an, dass einige Höfe und Meiereien den Anfang gebildet haben. Der Name Kürenz leitet sich vermutlich von „Curvada“ ab. Dieser Begriff bezeichnet ein Ackerfeld von bestimmter Größe, das die Arbeiter für den Gutsherren bewirtschaften mussten. 1227 wurde der Ortsname erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1623 steht der Name Kürenz in seiner heutigen Schreibweise fest.

Am 1. Juli 1930 wurde Kürenz nach Trier eingemeindet und seither bildet die Bahnlinie die nordwestliche Grenze des neuen Stadtteils. Am 12. Juni 1933 wurde die neue Pfarrkirche St. Bonifatius geweiht. Ende der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist unter der Bezeichnung Neu-Kürenz am oberen Ende des Avelsbacher Tals ein ganz neuer Stadtteil entstanden.