03.06.2020 | Gesundheitsschutz

Coronavirus - Laufend aktualisierte Informationen

Überblick über die Entwicklung der bestätigten COVID-19-Erkrankungen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Grafik: Amt für Presse und Kommunikation Quelle: Gesundheitsamt Trier-Saarburg
Überblick über die Entwicklung der bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Grafik: Stadt Trier, Amt für Presse und Kommunikation Quelle: Gesundheitsamt Trier-Saarburg

Mit Stand 3. Juni gibt es in der Stadt Trier keinen aktiven nachgewiesenen Fall einer Corona-Infektion mehr, im Kreis Trier-Saarburg ist noch eine Person infiziert. Im Laufe des Jahres hatten sich in der Stadt Trier 102 Personen und im Kreis Trier-Saarburg 195 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 284 dieser Personen gelten inzwischen wieder als genesen, darunter 101 aus Trier und 185 aus dem Landkreis Trier-Saarburg. Eine Person aus Trier und neun Personen aus dem Landkreis sind infolge einer Corona-Infektion gestorben.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen. Neuigkeiten erfahren Sie ebenfalls zeitnah über den städtischen Twitter-Kanal https://twitter.com/stadt_trier.

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Hotlines
Wirtschaftliche Hilfen
Maskenpflicht
Regeln zur Kontaktbeschränkung
Was ist geschlossen? Was bleibt geöffnet?
Ankündigung weiterer Lockerungen
Schulen und Kindergärten
Öffentlicher Nahverkehr
Ärztliche Versorgung
Behördengänge
Nachbarschaftshilfe
Stadtrat und Gremien


Hotlines

Corona-Bürgertelefon: Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr: 0651 / 718-1817

Behördennummer 115 (alles außer Corona): Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr: 115 (ohne Vorwahl, zum Ortstarif, bei Flatlines kostenlos)

Gehörlose können sich für allgemeine Informationen an das Bundesministerium für Gesundheit wenden: Fax: 030 / 340 60 66 – 07, E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de, Gebärdentelefon (Videotelefonie) https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Das Jobcenter Trier betreibt eine Corona-Hotline unter 0651/205-7777, stellt viele Informationen aber auch auf der Jobcenter-Webseite zusammen.

Sie sind wegen der Coronakrise in einer besonderen Notlage? Sie brauchen Hilfe oder jemanden zum Reden? Auf unserer Seite Not- und Bereitschaftsdienste finden Sie Telefonnummern und Webseiten verschiedener Organisationen, vom Frauennotruf bis zur Telefonseelsorge. 


Wirtschaftliche Hilfen

Die Stadt Trier tut alles, um die wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie abzufedern. Auch Ehrenamtliche, Vereine und Selbstständige aus dem Kulturbereich sollen unterstützt werden, wo die Maßnahmen von Bund und Land nicht ausreichen oder nicht greifen.

Die Wirtschaftsförderung Trier hat Informationen für Trierer Betriebe zusammengestellt, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Kurzarbeitergeld und KfW-Notkrediten.

Trierer Unternehmen können bei der Finanzverwaltung der Stadt Trier eine Anpassung der Steuervorauszahlungen beantragen sowie die Stundung von Steuernachzahlungen. Sondernutzungsgebühren für Gastronomie und Gewerbe werden erlassen.

Die Stadt bekommt Sondermittel wegen der Corona-Krise vom Land Rheinland-Pfalz. 600.000 Euro davon werden sofort zur Unterstützung des gesellschaftlichen Lebens, also unter anderem für Vereine für Soziales, Kultur und Sport, bereitgestellt. Die Mittel können ab sofort beantragt werden. Die Landesregierung stellt außerdem einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Anträge können ab sofort online gestellt werden. Das Land informiert unter wir-tun-was.rlp.de.


Maskenpflicht

Reinhard Regneri und Philipp Wengler vom Kommunalen Vollzugsdienst des Ordnungsamts informieren den Busfahrer über die Kontrolle, bevor sie durch die Hintertür einsteigen und überprüfen, ob alle Fahrgäste Masken tragen. Gemäß 8. Corona-Bekämpfungsverordnung gilt in bestimmten Situationen die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung tragen:

  • in Geschäften
  • im öffentlichen Nahverkehr
  • beim Straßenverkauf und dem Abholen und Bringen von Ware
  • in Wartesituationen vor dem Betreten von Geschäften
  • bei Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird (zum Beispiel beim Optiker, Physiotherapeuten oder Friseur), wenn die Dienstleistung dies zulässt
  • im ärztlichen Wartezimmer
  • im Gottesdienst (außer Geistliche, Lektoren, Vorbeter, Vorsänger und Kantore)

Die Mund-Nase-Bedeckung kann eine selbstgenähte oder gekaufte Maske sein. Tücher oder Schals, die über Mund und Nase gezogen werden, entsprechen ebenfalls den Regeln. Da sich alle Bundesländer auf dieses Verfahren geeinigt haben, gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Maske deutschlandweit.

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren, Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können und Bedienstete in Geschäften, die durch eine Trennscheibe geschützt sind.

Die Landesregierung erklärt die Regeln auf einer Sonderseite zur Maskenpflicht.


Regeln zur Kontaktbeschränkung

Klare Ansage von Mundart-Original Helmut Leiendecker: Jürgen Müller von der Firma M&M Events aus Konz befestigt eines von insgesamt 200 Plakaten, die die Triererinnen und Trierer zu solidarischem Verhalten während der Corona-Krise aufrufen. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands oder mit Mitgliedern des eigenen Haushalts und zusätzlich Mitgliedern eines einzigen weiteren Haushalts gestattet. Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstands sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.  In der Öffentlichkeit ist zu anderen Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

Die Kontaktbeschränkungen sind geregelt in der 8. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz.

Veranstaltungen unter freiem Himmel sind bis 100 Personen erlaubt. Großveranstaltungen bleiben mindestens bis 31. August 2020 untersagt.

Zusammenkünfte von Religions- und Glaubensgemeinschaften, insbesondere in Kirchen, Moscheen und Synagogen, sind seit dem 3. Mai erlaubt, wenn strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.

Möglich sind:

  • der Weg zur Arbeit
  • der Weg zur Notbetreuung
  • Einkäufe
  • Arztbesuche
  • die Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen
  • Hilfe für andere
  • individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft
  • sportliche Betätigung alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands im Freien unter Benutzung von Sportanlagen. Dies betrifft Sportarten wie beispielsweise Rudern, Segeln, Tennis, Luftsport, Leichtathletik, Golf oder Reiten, bei denen das Kontaktverbot und der Mindestabstand eingehalten werden können.
  • Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung des Kontaktverbots und des Mindestabstands von 1,5 Metern
  • sowie andere notwendige Tätigkeiten

Bei Verstößen gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung können Bußgelder verhängt werden (Auslegungshinweise mit Bußgeldkatalog des Innenministeriums zur 6. Corona-Bekämpfungsverordnung).

Personen, die aus einem Land außerhalb der Europäischen Union nach Rheinland-Pfalz einreisen, müssen sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben. Das gilt auch für Personen, die aus einer Region oder einem Staat einreisen, in denen in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner neu aufgetreten sind (siehe Erste Landesverordnung zur Änderung der 6. Coronabekämpfungsverordnung).


Was ist geschlossen? Was bleibt geöffnet?

Der Lesesaal der Stadtbibliothek Weberbach bietet genügend Platz, um bei der Recherche und Lektüre den für den Infektionsschutz nötigen Abstand einzuhalten.Seit Mittwoch, 27. Mai, gelten die Regelungen der 8. Corona-Bekämpfungsverordnung

Untersagt bleibt die Öffnung oder Durchführung von

  • Clubs, Diskotheken, Shisha-Bars und ähnlichen Einrichtungen,
  • Messen, Freizeitparks, Kirmes, Jahrmärkten und ähnlichen Einrichtungen,
  • Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen,
  • öffentlichen und privaten Schwimm- und Spaßbädern in geschlossenen Räumen, Saunen, Thermen, Wellnessanlagen und ähnlichen Einrichtungen,
  • Reisebusreisen, Schiffsreisen, Gruppenfreizeiten und ähnlichen touristischen Angebote.

Seit dem 27. Mai sind jetzt neu erlaubt:

  • Sport in Innensportanlagen (z. B. Fitnessstudios, Tanzschulen) ohne Wettkämpfe
  • Freibäder
  • Spielbanken und Spielhallen
  • Kinos
  • Theater, Konzerthäuser, Opern und Kleinkunstbühnen unter der Voraussetzung, dass zunächst keine Chöre, Gesänge oder ähnliche Tätigkeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko stattfinden
  • Veranstaltungen im Außenbereich mit einer Personenbegrenzung von 100

Die Spielplätze in Trier sind nach der ersten Phase des Lockdowns unter Auflagen wieder geöffnet.Öffentliche oder gewerbliche Einrichtungen dürfen nur unter Beachtung von speziellen Schutzmaßnahmen öffnen. Die Landesregierung hat für viele verschiedene Bereiche Hygienekonzepte veröffentlicht, die zu beachten sind.

Der Betrieb von Restaurants, Cafés, Eisdielen, Kneipen, etc. ist von 6 Uhr bis 22.30 Uhr erlaubt. Es gibt eine Reservierungspflicht. Gäste müssen ihre Namen hinterlegen, um im Nachhinein mögliche Infektionsketten verfolgen zu können. Kunden und Verkaufspersonal müssen Mund-Nase-Bedeckungen tragen. Details zu den Verpflichtungen der Geschäfte und der Gastronomie stehen in der 8. Corona-Bekämpfungsverordnung.

Viele Trierer Gastronomen bieten Lieferdienste an, Details unter www.einkaufserlebnis-trier.de/aktuelles/corona.

Dienstleister und Handwerker dürfen arbeiten, sofern die erforderlichen Schutzmaßnahmen eingehalten werden.


Ankündigung weiterer Lockerungen

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat weitere Lockerungen in Aussicht gestellt, die nach und nach eingeführt werden sollen. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Stufenkonzept der Landesregierung.

Ab 10. Juni soll öffnen dürfen bzw. möglich sein:

  • Treffen mit maximal zehn Personen aus egal wie vielen Hausständen oder mit mehr als zehn Personen, wenn diese aus maximal zwei Hausständen stammen
  • Campingplätze für Nutzer ohne eigene sanitäre Einrichtungen
  • Hallenbäder, Saunen und Wellnessbereiche
  • Freizeitparks
  • Innenbereiche von Tierparks und Zoos
  • Zirkusse und Spezialmärkte, wenn sie drinnen stattfinden
  • Veranstaltungen im Außenbereich mit einer Personenbegrenzung von 250
  • Veranstaltungen im Innenbereich mit einer Personenbegrenzung von 75
  • Reisebus- und Schiffsreisen
  • Ohne feste Sitzplätze gilt die einheitliche Regel bzw. Begrenzung: eine Person pro 10 Quadratmeter
  • Bei Außenveranstaltungen und Veranstaltungen in Innenräumen, wie Gottesdiensten, Theater, Kinos, muss am Platz selbst keine Maske mehr getragen werden.
  • Die Reservierungspflicht in der Gastronomie wird aufgehoben, die Notwendigkeit der Kontakterfassung bleibt bestehen, die Schließzeit der Gastronomie wird unter Beachtung der sonstigen Sperrzeiten bis 24 Uhr ausgedehnt.
  • ,Nach dem Hygienekonzept des Chorverbandes wird das Proben von Chören unter Einhaltung von 3 Meter Mindestabstand wieder zugelassen.

Ab 24. Juni sollen möglich werden:

  • Veranstaltungen im Innenbereich mit einer Personenbegrenzung von 150

Die Lockerungen sind noch nicht in einer Rechtsverordnung veröffentlicht worden. Alle Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Corona-Webseite des Landes Rheinland-Pfalz.


Schulen und Kindergärten

Rheinland-Pfalz hat über die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen entschieden. Der Unterricht findet unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen statt, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebotes. Am 27. April begann die Prüfungsvorbereitung für die Abiturprüfungen. Seit dem 4. Mai sind die Schulen wieder geöffnet für Abschlussklassen, Jahrgänge, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen sowie die letzte Klasse der Grundschule.

Geplant ist, dass am 18. Mai die Berufsbildenden Schulen weiter starten. An den allgemeinbildenden Schulen werden zum 25. Mai weitere Klassen- und Jahrgangsstufen an die Schulen zurückkehren. So sollen am 25. Mai beispielsweise die dritten Klassen der Grundschulen sowie die 5. und 6. Klassen der Orientierungsstufe der weiterführenden Schulen folgen. Im Anschluss soll es in Zwei-Wochen-Schritten zu weiteren Öffnungen kommen: Am 8. Juni folgen beispielsweise die achten Klassen, sodass bis Mitte Juni alle Schülerinnen und Schüler wieder in den Schulen sein können, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.

Die genauen Daten zur stufenweisen Wiedereröffung der Schulen können Sie den dem Stufenplan Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an allgemein- und berufsbildenden Schulen der Landesregierung entnehmen.

Die schrittweise Wiedereröffnung der Kindertagesstätten ist in Planung. Die Landesregierung hat hierzu am 20. Mai eine Presseerklärung veröffentlicht.

Es gibt weiterhin eine Notbetreuung für Kita- und Schulkinder.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Corona-Webseite der Landesregierung.

Das triki-büro veröffentlicht auf der triki-Webseite Tipps für Eltern und ihre Kinder.


Öffentlicher Nahverkehr

Am Montag, 4. Mai, haben die Stadtbusse wieder den Schulbusverkehr aufgenommen. Mit Ausnahme der Linien 13, 14 und 16, die sich an den Vorlesungszeiten der Universität und der Hochschule orientieren, sind die SWT damit wieder mit allen Fahrzeugen in Betrieb. Auch die angekündigten zusätzlichen Abfahrten im Gewerbegebiet Zewen starteten am 4. Mai. Seit dem 27. April müssen Passagiere eine einfache Mund-Nase-Bedeckung tragen. Seit Montag, 2. Juni, findet in den Bussen wieder ein Ticketverkauf statt. Fahrgäste können wieder durch die vordere Tür einsteigen (SWT-Webseite).

Der Bahnverkehr in der Region wird wieder ausgeweitet (DB-Fahrplanauskunft, Meldungen zum Sonderfahrplan auf der RoLPH-Webseite). Seit dem 4. Mai fahren die Regionalbuslinien wieder nach dem normalen Fahrplan (Infoseite des VRT).

Reisebusreisen bleiben untersagt.


Ärztliche Versorgung

Personen mit Erkältungsbeschwerden oder Personen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollten nicht direkt zu ihrem Hausarzt / ihrer Hausärztin in die Sprechstunde gehen. Stattdessen sollten sie sich zunächst telefonisch bei ihrem Arzt / ihrer Ärztin melden, um das Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende können sie auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter der Nummer 116 117 oder unter 0800 99 00 400. Für Hör- und Sprachgeschädigte hält der ärztliche Bereitschaftsdienst ein Fax-Formular bereit.

OB Wolfram Leibe (2. v. l.), Christian Sprenger (medizinischer Geschäftsführer Mutterhaus, hinten), Feuerwehrchef Andreas Kirchartz (r.) und Christian Weiskopf (Regionalleiter BBT-Gruppe, 2. v. r.) danken – mit dem nötigen Abstand – dem Team von Dr. Karin Gutmann-Feisthauer, Dr. Larissa Forstner und Dr. Monika Parth (vorne, v. l.) von der Fieberambulanz in Ehrang.Viele Hausärzte und Hausärztinnen bieten inzwischen eine „Infekt-Sprechstunde“ an und machen auch Tests auf Coronavirus-Infektionen. Hält Ihr Hausarzt / Ihre Hausärztin eine solche Testung bei Ihnen für sinnvoll und führt aber selbst keine Tests durch, können Sie sich für Untersuchungen und Tests im Zusammenhang mit dem Coronavirus an die Fieberambulanz in Trier-Ehrang, Unter dem Dostler 2, wenden, die von einer Hausarztpraxis betrieben wird. Es gelten die folgenden Öffnungszeiten: Montag 7.30 bis 12 und 16 bis 18 Uhr, Dienstag 7.30 bis 12 und 15.30 bis 18 Uhr, Mittwoch 7.30 bis 12 Uhr, Donnerstag 7.30 bis 12 und 16 bis 19 Uhr, Freitag 7.30 bis 12 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr. Grundsätzlich sollte eine Labordiagnostik nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden.

Seit dem 2. April dürfen Angehörige und Freunde keine Besuche mehr in Krankenhäusern machen. Ausnahmen sind nur im Einzelfall unter Einhaltung hygienischer Auflagen möglich. Es gibt zum Beispiel Ausnahmen für (Ehe-)Partner, Besuche minderjähriger Kinder und Sterbender. Näheres regelt die 8. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz.

Seit dem 7. Mai dürfen Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Altenheimen durch einen Angehörigen oder eine nahestehende Person maximal eine Stunde täglich besucht werden. Dabei gelten die folgenden Auflagen: Besucherinnen und Besucher haben ihren Besuch vorher in der Einrichtung anzumelden und müssen sich in ein Register eintragen. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Landesregierung vom 6. Mai und der Landesverordnung vom 6. Mai. Auch für Behinderteneinrichtungen gelten diese gelockerten Regelungen (Landesverordnung vom 6. Mai).

Zum Schutz vor Virusinfektionen verweist die Stadt Trier auf die allgemeinen Hygienemaßnahmen des Robert Koch-Instituts:

  • Kein Händeschütteln: Begrüßen Sie sich stattdessen auf andere Art und Weise.
  • Händehygiene: Waschen Sie sich häufiger gründlich die Hände mit Wasser und Seife, insbesondere vor dem Essen und vor der Nahrungsmittelzubereitung.
  • Husten- und Nies-Etikette: Husten oder niesen Sie nicht in die Hand oder in den Raum, sondern in die Armbeuge oder in danach zu entsorgende Einmaltücher.
  • Abstand halten: Halten Sie Abstand zu Erkrankten (circa anderthalb Meter).

Behördengänge

Viele Dienstleistungen bietet das Rathaus online an. Auch ist es möglich, viele Anträge als PDF-Dokumente auf unseren Seiten heruntezuladen, sie auszudrucken und unterschrieben per Post an das Rathaus zu schicken.

Seit Montag, 4. Mai, ist es auch wieder in weniger dringenden Angelegenheiten möglich, das Bürgeramt, das Amt für KfZ-Zulassungen / Fahrerlaubnisse und das Standesamt zu besuchen. Hierfür müssen jedoch telefonisch Termine vereinbart werden (Pressemitteilung vom 1. Mai). Andere Ämter sind grundsätzlich noch für den Publikumsverkehr geschlossen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Webseiten der Ämter:


Nachbarschaftshilfe

Bitte achten Sie auf Ihre Nachbarn, vor allem auf Ältere, Kranke und Alleinstehende. Erkundigen Sie sich regelmäßig, ob es ihnen gut geht. Bieten Sie vor allem Älteren und Personen mit Vorerkrankungen Hilfe an, zum Beispiel, für sie einzukaufen. Achten Sie bei diesen Kontakten auf den Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln.

Die Ehrenamtsagentur Trier koordiniert Hilfsangebote in den Ortsteilen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Ehrenamtsagentur sowie telefonisch unter 0651/9120-702.

Durch die derzeit bestehenden Einschränkungen besteht auch die Gefahr, dass Notlagen allein lebender Menschen nicht bemerkt werden. Sollte es den begründeten Hinweis auf eine bestehende Notlage geben, alarmieren Sie Rettungsdienst und Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.


Stadtrat und Gremien

Als erste öffentliche Sitzung der städtischen Gremien in der Coronakrise kommt am Dienstag, 19. Mai, 17 Uhr, der Steuerungsausschuss zusammen. Zur Einhaltung des Mindestabstands findet die Sitzung in der Europahalle statt. Die Sitzung dient auch der Vorbereitung der Stadtratssitzung am Dienstag, 26. Mai, ab 17 Uhr, ebenfalls in der Europahalle.

Stadtvorstand und Stadtratsfraktionen hatten sich am 16. März darauf verständigt, dass sämtliche Gremiensitzungen aufgrund der aktuellen Krisenlage in nächster Zeit abgesagt werden. Dies betraf Ausschüsse des Stadtrates, Ortsbeiratssitzungen, die Stadtratssitzung am 22. April sowie die Beiräte und das Jugendparlament.

 
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