13.05.2019 | Umfeld Bürgerhaus

Neuer Treffpunkt für Trier-Nord

Das Bürgerhaus Trier-Nord mit einem Teil des umgestalteten Vorplatzes.
So präsentierte sich das Bürgerhaus Trier-Nord mit einem Teil des umgestalteten Vorplatzes vor einigen Wochen. Beim Eröffnungsfest spielte das Wetter nicht mit.

Obwohl der neu gestaltete Platz am Bürgerhaus Trier-Nord wegen der äußerst ungemütlichen Witterung am samstag verwaist war und sich das Fest komplett im Foyer der benachbarten Grundschule Ambrosius abspielte, war die Stimmung keineswegs gedämpft. Quartiersmanagerin Maria Ohlig begrüßte auf der Bühne jede Menge Prominenz, darunter Ortsvorsteher Christian Bösen, Baudezernent Andreas Ludwig und OB Wolfram Leibe. „Trier-Nord wird jeden Tag schöner, das ist ein tolles Entrée für die Grundschule und für das Bürgerhaus", sagte der Stadtchef. „Ich gratuliere den Einwohnern zu ihrem neuen Platz, auf den wir gemeinsam stolz sein können."

Insgesamt wurden seit November 2017 über 5000 Quadratmeter Freifläche neu gestaltet, saniert, aufgewertet und begrünt. Die Kosten belaufen sich auf 1,48 Millionen Euro. Aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt gab es dafür einen Zuschuss von 1,21 Millionen Euro, sodass sich der städtische Anteil an der Investition auf 270.000 Euro beläuft.

Als Vertreterin der Zuschussgeber wies ADD-Vizepräsidentin Begoña Herrmann darauf hin, dass über die Soziale Stadt bisher rund 60 Millionen Euro in die Stadtteile Trier-Nord, Trier-West und Ehrang geflossen seien. Entscheidend für den Erfolg vieler Projekte sei aber neben den Finanzen, dass die Einwohner dazu animiert worden seien, sich selbst um ihr Wohnumfeld zu kümmern.

Vereinbart ist, dass der Platz einen eigenen Namen bekommt, der dann auch als neue offizielle Adresse für das Bürgerhaus dient. Vorschläge werden den Sommer über bei verschiedenen Aktionen und Workshops des Vereins Transcultur gesammelt. Im Herbst soll der Ortsbeirat entscheiden.

Gestaltungselemente

Die Platzgestaltung am Bürgerhaus Trier-Nord folgt einem Entwurf des Trierer Büros für Landschaftsarchitektur BGHplan und des Ingenieurbüros Scherf aus Trierweiler. Dazu zählen folgende Elemente:

  • Sitzmauern aus Beton mit Metallauflagen
  • Einheitliche Pflasterung
  • 22 Fahrradabstellplätze vor dem Bürgerhaus
  • Lindenband parallel zur Bürgerhausfassade
  • Baumhain aus Gleditschien mit Sitzgruppe und Möglichkeit zum Boule-Spielen
  • „Grüne Mitte" mit Findlingen als Kletter- und Sitzelemente
  • Spielpunkte mit Schwing- und Klettergeräten
  • Sanierung des Verkehrsübungsplatzes mit neuer Fahrbahnmarkierung sowie Begrünung und Modellierung der Verkehrsinseln
  • Befestigung und Pflasterung des Parkplatzes mit 32 Stellplätzen plus vier Behindertenparkplätzen
  • Sanierung der Feuerwehrzufahrt zur Grundschule
  • Erneuerung der Beleuchtung des Platzes gemäß Lichtmasterplan der Stadt Trier
  • Ausbau des Verbindungswegs zwischen Franz-Georg- und Thyrsusstraße mit Pflaster- und Bitumenbelag (Arbeiten dauern noch an).