Stadtentwicklung

Zuschuss für Wohngebiet am Grüneberg

OB Wolfram Leibe (Mitte) und Ministerin Doris Ahnen (2. v. l.) stehen mit dem verantwortlichen Team aus dem Rathaus, bestehend aus Nadja Driessen (l.), Eric Krischel und Gabi Schmitt (r.), vor dem Areal am Grüneberg, auf dem Wohnungen enstehen sollen.
OB Wolfram Leibe (Mitte) und Ministerin Doris Ahnen (2. v. l.) stehen mit dem verantwortlichen Team aus dem Rathaus, bestehend aus Nadja Driessen (l.), Eric Krischel und Gabi Schmitt (r.), vor dem Areal am Grüneberg, auf dem Wohnungen enstehen sollen.

Das Quartier „Am Grüneberg" in Kürenz verändert sein Gesicht. Neben dem dort entstehenden Energie- und Technikpark ist auch Wohnbebauung geplant. Um hierfür fundierte Planungen aufstellen zu können, hat die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen am Montag einen Förderbescheid über gut 600.000 Euro an OB Wolfram Leibe übergeben. Ahnen machte deutlich: „Besonders in den Ballungsgebieten und Schwarmregionen braucht es zusätzlichen Wohnraum. Wohnen muss – das ist eine zentrale soziale Frage unserer Zeit – auch für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen bezahlbar sein."

OB Leibe wies darauf hin, dass Trier allein zwischen 2018 und 2019 um 1000 Einwohner gewachsen sei. Es gehe um bezahlbares Wohnen für die Mitte der Gesellschaft. Mit dem Geld des Landes werden vorbereitende planerische Aktivitäten, wie etwa eine Wohnraumbedarfsanalyse für das Quartier am Grüneberg finanziert. Gerade vor dem Hintergrund, dass das Baugebiet auf dem Brubacher Hof nicht realisiert werde, sei dies wichtig, so der OB.

In einem ersten Schritt sollen 17 Sinti-Familien, die derzeit noch in der nahe gelegenen Riverissiedlung wohnen, bis Ende 2022 in ein Mehrgenerationenprojekt ziehen, das vor der Grüneberg-Turnhalle entstehen soll. Insgesamt können auf dem 25.000 Quadratmeter großen Areal bis zu 168 Wohnungen entstehen. Bis diese bezogen werden können, dauert es jedoch noch einige Jahre. gut